Knie Meniskus Knorpelschaden

OrthopädenCentrum MünchenOst

Gemeinschaftspraxis für Orthopädie der  Dres. David, Düll, Ziegler und Axhausen

Knie Meniskus Knorpelschaden

Hüfte Arthrose Verschleiss

Knieverletzungen/Degeneration:

Das Kniegelenk ist nicht nur das größte Gelenk des Menschen, sondern auch das Gelenk mit der größten mechanischen Beanspruchung. Der komplexe Aufbau des Kniegelenks erklärt die große Anzahl an möglichen Gründen für Bewegungseinschränkungen und Schmerzen, die den Einzelnen bei den Aktivitäten des täglichen Lebens, im Sport und bei der Arbeit wesentlich beeinträchtigen können.

Typische Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten am Kniegelenk:

  1. [Meniskusriss]
  2. [Kreuzbandverletzung]
  3. [Knorpelschaden]
  4. [Knieverschleiß (-Arthrose)]
  5. [Kniescheibeninstabilität (Patellaluxation)]

Bei den jüngeren und aktiveren Patienten implantiert man im Normalfall Totalendoprothesen der Hüften in zementfreier Technik.
Die Spezialprothesen wie Kurzschaftprothesen und Kappenprothesen sind in ihrer Einsetzbarkeit kritisch zu sehen, Kappenprothesen sind nur für ein ausgewähltes Patientengut geeignet.

Die Art des Operationsschnittes (hinterer, seitlicher oder sogenannter minimalinvasiver Zugang) ist für das Ergebnis der Operation unwichtig, in der Regel halten moderne Implantate über 10-15 Jahre, je nach Belastung, bis eine Wechseloperation erforderlich wird.

Die Ärzte des OCMO haben langjährige Erfahrungen im Ersetzen, also in der Endoprothetik der Hüftgelenke, und können ihnen alle modernen und bewährten Verfahren in der Erstimplantation von zementfreien und zementierten Hüftendoprothesen ebenso wie deren Wechsel bei Bestehen von OP- Kapazitäten routiniert anbieten.

Sehnen

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Sehnen

Querschnitt Sehnenscheide by Georgia Farys ardio OG
Als Sehnen werden die bindegewebigen Verbindungen zwischen Muskel und Knochen bezeichnet. Die von der Muskulatur ausgehende Kraft wird somit über die Sehnen auf den zu bewegenden Knochen übertragen. Diese Sehnenstrukturen zeichnen sich durch eine hohe Zugfestigkeit und eine nur geringe Dehnbarkeit aus. Ab einer Dehnung zwischen 8-10 Prozent können bereits Risse der Sehnen auftreten.

Sehnenverletzungen werden häufig verursacht durch:

  • schnell hintereinander folgende Belastungen ohne vorheriges Aufwärmen
  • schräge Krafteinwirkung
  • unvorbereitete/plötzliche Einwirkung auf eine angespannte Sehne (plötzliches Abbremsen)
  • Dehnung des Muskels durch äußere Kräfte
  • maximale Anspannung des zugehörigen Muskels
  • eine im Vergleich zum Muskel verhältnismäßig schwache Sehne (z.B. durch eine Vorschädigung)
Auf der anderen Seite werden Sehnen im Alltag permanent oder wiederholt belastet, wodurch es zu einer Überforderung (Überlastung) des Gewebes kommen kann. Die Folgen sind Schwellungen und/oder Entzündungen des Sehnen- und Sehnengleitgewebes (Sehnenscheide) Diese Veränderungen äußern sich in Form von Belastung- oder sogar Ruheschmerzen durch die sogenannte Sehnenentzündung oder Sehnenscheidenentzündung (Tendinitis oder Tendovaginitis).

Typische Erkrankungen/Verletzungen im Bereich der Sehnen:

  • Sehnenscheidenentzündung der Streck- und Beugesehnen der Finger
  • Schnellender Finger (Tendovaginitis (stenosans)

Überlastungen der Sehnen an Unterarm und Hand führen häufig zu einer Sehnenscheidenentzündung. Die Ursache ist übermäßige Beanspruchung bei der Arbeit oder im Sport . Durch ein ständiges Reiben zwischen Sehne und der Sehnenscheide kommt es hier zu einer Entzündung (Sehnenscheidenentzündung, Tendovaginitis) mit Schwellung und Schmerzen bei jeglicher Bewegung.
Als Therapieoptionen stehen hierbei die Schonung/Ruhigstellung, Physikalische Therapie (Elektrotherapie, therapeutischer Ultraschall und Lasertherapie) sowie lokale Injektionen mit entzündungshemmenden Medikamenten zur Verfügung.

Bei fortgeschrittenen Entzündungen, die häufig auch unbemerkt vonstatten gehen, bilden sich gelegentlich Sehnenverdickungen. Bei Beugung und Streckung des Finger muss diese Verdickung sog. Ringbänder passieren. Das Hindurchgleiten des Sehnenknotens unter dem Ringband kann einen schmerzhaften Stopp der Bewegung verursachen. Erst durch stärkere Kraft gelingt der Durchtritt durch das Ringband mit einem Schnappen (Schnellender Finger).

An den Strecksehnen des Daumens führt diese Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) meist zu sehr schmerzhaften Bewegungseinschränkungen (Tendovaginitis de Quervain), jedoch selten zu oben beschriebenem Schnapp-Phänomen.

Die Therapie der Wahl besteht dann in einer ambulant durchgeführten Durchtrennung des Ringbandes (Ringbandspaltung), einem kleinen, operativen Eingriff. Nach dem Eingriff wird für ca. 10 Tage eine Schiene angelegt, eine Schonung für insgesamt 14 Tage ist erforderlich.

Die operative Behandlung wird analog zur Beugesehnen-OP durchgeführt.

Akute Achillessehnen-Reizung / Achillodynie

Entzündungen im Bereich der Achillessehne (Achillodynie) stellen eine häufige Ursache für Schmerzen an der Ferse dar. Zugrunde liegen meist Fehlbelastungen oder Überbelastungen, die sehr häufig Läufer und Walker betreffen. Durch Veränderungen der Körperstatik, wie zum Beispiel X oder O Beine (lat. genu valgum / genu varum), Senk- oder Spreizfüße, Wirbelsäulenerkrankungen oder Schonhaltungen kommt es zu unphysiologischen Belastungen, die durch häufige Wiederholungen zuerst zu Reizungen und später zu Entzündungen führen können.

Typischerweise klagen die Betroffene am Tag nach ungewohnter oder zu hoher Belastung über Schmerzen im Bereich der Achillessehne, die nach kurzer Erwärmung deutlich nachlassen. In der dann folgenden Ruhephase “kocht” die Entzündung vollends auf. Ab da ist eine lokale Verdickung im Bereich der Sehne oft schon tastbar.

Entzündungshemmende Medikamente werden in Verbindung mit einer Sportpause und physikalischen Maßnahmen (Elektro- und Ultraschalltherapie, Laserbehandlung) als Therapie der Wahl angesehen.
chronische Achillessehnenentzündung / Achillodynie

Die chronische Form der Reizung geht häufig aus der aktuen Form hervor, kann aber auch ohne vorherige Schmerzen auftreten. Durch Überlastungen der Achillessehne und ihrem ihrem Gleitlager (Sehnenscheide) kommt es zu kleinen Verletzungen, die anschließend schnell vernarben, jedoch eine Unebenheit zurücklassen. An diesen Stellen können spätere hohe Belastungen zu Entzündungen führen.
Eine Schädigung der Sehne führt dazu, dass kleinste Blutgefäße in die ansonsten Gefäßfreie Sehne einwachsen können und sie schwächen.

In Beiden Fällen kann man die ärztliche und therapeutische Therapie wie folgt unterstützen:

  • Sport- und Belastungspause
  • Absatzerhöhung
  • physikalischen Maßnahmen (Elektro- und Ultraschalltherapie, Laserbehandlung)
  • Physiotherapie
  • ggf. Spritzentherapie (Infiltrationen)
  • Dehnungsübungen und Manuelle Therapie

Falls die Sehne durch fortgeführte Belastung weiter geschädigt wird, droht der

Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur)

Die Sehne reißt dann meist bei plötzlicher Belastung (Antritt beim Tennis, Squash, Fußball) teilweise oder komplett durch. Häufig ist der Riss wie ein Schnalzen hörbar, oft wird auch das Gefühl beschrieben, man hätte vom Gegner einen Schlag gegen die Ferse erlitten. Beim sportlichen Patienten ist zur Wiedererlangung der Sportfähigkeit meist eine operative Achillessehnennaht erforderlich. Bei sportlich weniger aktiven Menschen kann unter gewissen Umständen ein nicht operativer (konservativer) Weg beschritten werden.

Hüfte Dysplasie

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Hüfte Dysplasie

Hüfte – Angeborene Fehlform der Hüften
Angeborene Fehlform der Hüften (Hüftdysplasie):
Je nach Herkunftsregion und ethnischer Zugehörigkeit gibt es in einem bestimmten Prozentsatz der Neugeborenen Entwicklungsstörungen der Hüften, sogenannte Hüftdysplasien, bei denen die Kugel der Hüfte (Hüftkopf) nicht ausreichend von der Pfanne überdacht und umfasst wird, was in ausgeprägten Fällen sogar zur Verrenkung der Hüfte, sog. Hüftluxation, führt. In minder schweren Fällen kommt es durch die mangelnde Passform der Hüfte zu vorzeitigem Verschleiß (Koxarthrose).
Um Hüftdysplasie und Hüftluxation rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, wird in den ersten 6 Lebenswochen eine Ultraschalluntersuchung (sonographisches Screening der Säuglingshüften) durchgeführt, die wir im OCMO durchführen können, da zwei Ärzte die Ausbildung und Zulassung zur Sonographie der Säuglingshüften besitzen. Die Hüftsonographie wird von uns nicht mehr als GKV- Leistung angeboten. Wenn hierbei eine Hüftdysplasie oder Hüftluxation zu erkennen ist, kann diese rechzeitig mit geeigneten und etablierten Therapieverfahren wie Spreizhose oder Reposition/ Gips behandelt werden, sodass in den meisten Fällen keine wesentlichen Dauerfolgen verbleiben.

Da diese Hüftsonographien erst seit 1984 ihre Ausbreitung fanden, findet sich bei vielen jetzt erwachsenen Patienten eine Arthrose- Entwicklung aufgrund einer nicht diagnostizierten Hüftdysplasie. Diese kann auch im Erwachsenenalter therapiert werden, um die Entwicklung einer schweren Koxarthrose und somit die Notwendigkeit der Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes (Hüftendoprothese) zu vermeiden. Hier sind beispielsweise die arthroskopischen Hüftoperationen an Gelenklippe und Schenkelhals einerseits und die pfannenverbessernden Operationen ( Triple- Osteotomie/ Tönnis-Osteotomie, periacetabuläre Osteotomie, Umstellungsosteotomien intertrochanter am Femur) andererseits zu erwähnen.
Postoperativ kann hier neben Physiotherapie auch unterstützend die Injektionsbehandlung mit Hyaluronsäure- Produkten zur Knorpelverbesserung durchgeführt werden.

Hüfte Perthes

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Hüfte Perthes

Hüfte - Durchblutungsstörung des Hüftkopfes bei Kindern, Hüftschnupfen
Hüfte – Durchblutungsstörung des Hüftkopfes bei Kindern, Hüftschnupfen Durchblutungsstörung des Hüftkopfes beim Kind (Morbus Calvé- Legg- Perthes) Die Störung der Durchblutung des kindlichen Hüftkopfes (meist Morbus Perthes genannt) ist eine Erkrankung, die meist im Grundschulalter auftritt. Unbehandelt führt sie häufig zu erheblichen Form- und Funktionsveränderungen der Hüfte. Nach Diagnosestellung und Differenzierung vom banalen sog. Hüftschnupfen (Koxitis fugax) muß hier eine individuelle und schweregradorientierte konservative (entlastende) und fallweise auch operative Therapie eingeleitet werden.

Hüfte Nekrosen

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Hüfte Nekrosen

Hüfte – Durchblutungsstörung des Hüftkopfes bei Erwachsenen
Durchblutungsstörung des Hüftkopfes beim Erwachsenen (Hüftkopfnekrose)
Aufgrund mehrerer Einflussfaktoren wie z.B. nach hochdosierten Kortisontherapien, nach Brüchen am Hüftgelenk oder auch beeinflusst durch die Lebensweise ( Nikotin, Alkohol, Cholesterin) kann es passieren, dass die Durchblutung des Hüftkopfes zur Ernährung des Knochens nicht mehr ausreicht. Dann kommt es zum Knochenödem (sog. idiopathische Osteoporose der Hüfte) oder aber auch zum Absterben von Knochengewebe am Hüftkopf (sogenannte Hüftkopfnekrose).

Als Therapien kommen hier Entlastung, Durchblutungsförderung, physikalische Maßnahmen (z.B. pulsierende Magnetfeldtherapie), medikamentöse Abschwellung und Resorptionshemmung des Knochens, aber auch operative Maßnahmen wie Anbohrung, Umstellungsosteotomie und ggf. auch Ersatz des Hüftgelenkes durch Hüftendoprothese in Frage.