Hüfte Dysplasie

OrthopädenCentrum MünchenOst

Gemeinschaftspraxis für Orthopädie der  Dres. David, Düll, Ziegler und Axhausen

Hüfte Dysplasie

Hüfte – Angeborene Fehlform der Hüften
Angeborene Fehlform der Hüften (Hüftdysplasie):
Je nach Herkunftsregion und ethnischer Zugehörigkeit gibt es in einem bestimmten Prozentsatz der Neugeborenen Entwicklungsstörungen der Hüften, sogenannte Hüftdysplasien, bei denen die Kugel der Hüfte (Hüftkopf) nicht ausreichend von der Pfanne überdacht und umfasst wird, was in ausgeprägten Fällen sogar zur Verrenkung der Hüfte, sog. Hüftluxation, führt. In minder schweren Fällen kommt es durch die mangelnde Passform der Hüfte zu vorzeitigem Verschleiß (Koxarthrose).
Um Hüftdysplasie und Hüftluxation rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, wird in den ersten 6 Lebenswochen eine Ultraschalluntersuchung (sonographisches Screening der Säuglingshüften) durchgeführt, die wir im OCMO durchführen können, da zwei Ärzte die Ausbildung und Zulassung zur Sonographie der Säuglingshüften besitzen. Die Hüftsonographie wird von uns nicht mehr als GKV- Leistung angeboten. Wenn hierbei eine Hüftdysplasie oder Hüftluxation zu erkennen ist, kann diese rechzeitig mit geeigneten und etablierten Therapieverfahren wie Spreizhose oder Reposition/ Gips behandelt werden, sodass in den meisten Fällen keine wesentlichen Dauerfolgen verbleiben.

Da diese Hüftsonographien erst seit 1984 ihre Ausbreitung fanden, findet sich bei vielen jetzt erwachsenen Patienten eine Arthrose- Entwicklung aufgrund einer nicht diagnostizierten Hüftdysplasie. Diese kann auch im Erwachsenenalter therapiert werden, um die Entwicklung einer schweren Koxarthrose und somit die Notwendigkeit der Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes (Hüftendoprothese) zu vermeiden. Hier sind beispielsweise die arthroskopischen Hüftoperationen an Gelenklippe und Schenkelhals einerseits und die pfannenverbessernden Operationen ( Triple- Osteotomie/ Tönnis-Osteotomie, periacetabuläre Osteotomie, Umstellungsosteotomien intertrochanter am Femur) andererseits zu erwähnen.
Postoperativ kann hier neben Physiotherapie auch unterstützend die Injektionsbehandlung mit Hyaluronsäure- Produkten zur Knorpelverbesserung durchgeführt werden.

Hüfte Perthes

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Hüfte Perthes

Hüfte - Durchblutungsstörung des Hüftkopfes bei Kindern, Hüftschnupfen
Hüfte – Durchblutungsstörung des Hüftkopfes bei Kindern, Hüftschnupfen Durchblutungsstörung des Hüftkopfes beim Kind (Morbus Calvé- Legg- Perthes) Die Störung der Durchblutung des kindlichen Hüftkopfes (meist Morbus Perthes genannt) ist eine Erkrankung, die meist im Grundschulalter auftritt. Unbehandelt führt sie häufig zu erheblichen Form- und Funktionsveränderungen der Hüfte. Nach Diagnosestellung und Differenzierung vom banalen sog. Hüftschnupfen (Koxitis fugax) muß hier eine individuelle und schweregradorientierte konservative (entlastende) und fallweise auch operative Therapie eingeleitet werden.

Hüfte Nekrosen

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Hüfte Nekrosen

Hüfte – Durchblutungsstörung des Hüftkopfes bei Erwachsenen
Durchblutungsstörung des Hüftkopfes beim Erwachsenen (Hüftkopfnekrose)
Aufgrund mehrerer Einflussfaktoren wie z.B. nach hochdosierten Kortisontherapien, nach Brüchen am Hüftgelenk oder auch beeinflusst durch die Lebensweise ( Nikotin, Alkohol, Cholesterin) kann es passieren, dass die Durchblutung des Hüftkopfes zur Ernährung des Knochens nicht mehr ausreicht. Dann kommt es zum Knochenödem (sog. idiopathische Osteoporose der Hüfte) oder aber auch zum Absterben von Knochengewebe am Hüftkopf (sogenannte Hüftkopfnekrose).

Als Therapien kommen hier Entlastung, Durchblutungsförderung, physikalische Maßnahmen (z.B. pulsierende Magnetfeldtherapie), medikamentöse Abschwellung und Resorptionshemmung des Knochens, aber auch operative Maßnahmen wie Anbohrung, Umstellungsosteotomie und ggf. auch Ersatz des Hüftgelenkes durch Hüftendoprothese in Frage.

Hüfte Koxarthrose Verschleiss

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Hüfte Arthrose Verschleiss

Hüfte Arthrose Verschleiss
Vorzeitiger Verschleiss des Hüftgelenkes (Koxarthrose)
Für das Entstehen der Arthrose des Hüftgelenkes, die man Koxarthrose nennt, sind viele verschiedene Ursachen bekannt, wie z.B. Hüftdysplasie, Hüftkopfnekrose oder Unfallfolgen. In vielen Fällen ist die Ursache aber nicht sicher festzustellen.
Bei den leichteren Formen der Koxarthrose kann man durch Injektionen von Hyaluronsäure, durch Gewichtsreduktion und Physiotherapie das Fortschreiten verhindern oder verzögern.

Bei speziellen Formen der Koxarthrose kann auch eine Gelenkspiegelung/Arthroskopie helfen.

Künstliches Hüftgelenk (Hüft- Endoprothese):
Bei fortgeschrittenem Verschleiss kommt es zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen sowie zu einer Verkürzung der Gehstrecke. Wenn Schmerzmittel zur Erhaltung der Lebensqualität und der Mobilität nicht mehr ausreichen, ist der Einbau eines künstlichen Hüftgelenkes (Hüftendoprothese) unumgänglich.
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Hüftimplantaten: zementierte und zementfreie. Die zementierten Implantate kommen bei schlechter Knochenqualität, also oft bei höherem Lebensalter zur Anwendung.

Bei den jüngeren und aktiveren Patienten implantiert man im Normalfall Totalendoprothesen der Hüften in zementfreier Technik.
Die Spezialprothesen wie Kurzschaftprothesen und Kappenprothesen sind in ihrer Einsetzbarkeit kritisch zu sehen, Kappenprothesen sind nur für ein ausgewähltes Patientengut geeignet.

Die Art des Operationsschnittes (hinterer, seitlicher oder sogenannter minimalinvasiver Zugang) ist für das Ergebnis der Operation unwichtig, in der Regel halten moderne Implantate über 10-15 Jahre, je nach Belastung, bis eine Wechseloperation erforderlich wird.

Die Ärzte des OCMO haben langjährige Erfahrungen im Ersetzen, also in der Endoprothetik der Hüftgelenke, und können ihnen alle modernen und bewährten Verfahren in der Erstimplantation von zementfreien und zementierten Hüftendoprothesen ebenso wie deren Wechsel bei Bestehen von OP- Kapazitäten routiniert anbieten.

Hüfte Entzündungen

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Hüfte Entzündungen von Schleimbeuteln und Sehnen

Entzündungen von Schleimbeuteln und Sehnen an der Hüfte (Bursitis trochanterica, Enthesopathie)

Unter bestimmten Belastungssituationen kann es zur Entzündung des Schleimbeutels am großen Rollhügel der Hüfte kommen, diese nennt man Bursitis trochanterica. Die Therapie der Erkrankung ist konservativ/ nichtoperativ mit Injektionsbehandlung, physikalischer Therapie und Physiotherapie. In seltenen Fällen muss man den Schleimbeutel entfernen (Bursektomie).

Unter erhöhter Belastung kommt es auch zu Reizerscheinungen an den Sehnenansätzen , wie z.B. den Adduktoren. Auch hier sind Injektionstherapie und physikalische Therapie wie auch Stosswellentherapie (ESWT) angezeigt.

Hüfte Brüche am Hüftgelenk

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Hüfte Brüche am Hüftgelenk

Brüche am Hüftgelenk (Schenkelhalsfraktur, pertrochantere Fraktur, Acetabulumfraktur)

Bei Stürzen und anderen Unfälle , nicht nur in höherem Lebensalter, kommt es häufig zu Knochenbrüchen im Bereich der Hüftgelenke und des Beckens.
Bei den Brüchen im Bereich des Hüftkopfes und des Schenkelhalses wird nur unter guten Voraussetzungen eine operative Stabilisierung mit Schrauben versucht. Hier besteht aber das Risiko , dass der Bruch nicht heilt oder die Durchblutung des Hüftkopfes nicht ausreicht, wodurch dann eine Hüftkopfnekrose (s.o.) entsteht. Häufig ist von vorneherein der Einbau einer neuen Hüfte (Hüfttotalendoprothese oder Duokopfprothese beim älteren Patienten) erforderlich.

Brüche am hüftnahen Oberschenkelschaft hingegen (pertrochantere oder subtrochantere Frakturen) hingegen sind durch Nägel (Gammanagel) und Schrauben (DHS: Dynamische Hüftschraube) sicher und mit guter Heilungschance zu versorgen.
Brüche der Hüftpfanne schädigen immer die Gelenkflächen und stellen ein Risiko für das Entstehen einer Arthrose dar. Häufig müssen diese durch Operation wieder eingerichtet und fixiert werden. Nach Operationen an der Hüftpfanne sind knorpelverbessernde Maßnahmen wie die Injektionen von Hyaluronsäure angezeigt.