OrthopädenCentrum MünchenOst

Gemeinschaftspraxis für Orthopädie der  Dres. David, Düll, Ziegler und Axhausen

Hüfte Brüche am Hüftgelenk

Brüche am Hüftgelenk (Schenkelhalsfraktur, pertrochantere Fraktur, Acetabulumfraktur)

Bei Stürzen und anderen Unfälle , nicht nur in höherem Lebensalter, kommt es häufig zu Knochenbrüchen im Bereich der Hüftgelenke und des Beckens.
Bei den Brüchen im Bereich des Hüftkopfes und des Schenkelhalses wird nur unter guten Voraussetzungen eine operative Stabilisierung mit Schrauben versucht. Hier besteht aber das Risiko , dass der Bruch nicht heilt oder die Durchblutung des Hüftkopfes nicht ausreicht, wodurch dann eine Hüftkopfnekrose (s.o.) entsteht. Häufig ist von vorneherein der Einbau einer neuen Hüfte (Hüfttotalendoprothese oder Duokopfprothese beim älteren Patienten) erforderlich.

Brüche am hüftnahen Oberschenkelschaft hingegen (pertrochantere oder subtrochantere Frakturen) hingegen sind durch Nägel (Gammanagel) und Schrauben (DHS: Dynamische Hüftschraube) sicher und mit guter Heilungschance zu versorgen.
Brüche der Hüftpfanne schädigen immer die Gelenkflächen und stellen ein Risiko für das Entstehen einer Arthrose dar. Häufig müssen diese durch Operation wieder eingerichtet und fixiert werden. Nach Operationen an der Hüftpfanne sind knorpelverbessernde Maßnahmen wie die Injektionen von Hyaluronsäure angezeigt.