OrthopädenCentrum MünchenOst

Gemeinschaftspraxis für Orthopädie der  Dres. David, Düll, Ziegler und Axhausen

Ellenbogen Frakturen

Im Kindesalter ist die Fraktur des unteren Endes des Oberarmknochens („suprakondyläre Oberarmfraktur) durch Fall auf den gestreckten Ellenbogen eine häufige Frakturform. Wichtig ist hier das Erkennen von instabilen Frakturformen und die Vermeidung von Drehfehlstellungen, die keine Korrektur durch das Wachstum erfahren.
In der Therapie kommen Oberarmgipsverbände und minimal-invasive Kirschnerdrahtosteosynthesen zum Einsatz.

Im Erwachsenenalter sind Frakturen des Radiusköpfchens und des Olecranons häufig. Olecranonfrakturen sind aufgrund des Zugs der Trizepssehne primär instabil und müssen somit operativ versorgt werden. Bei den Radiusköpfchenfrakturen ist die Therapieentscheidung abhängig von der Frakturform, dem Ausmaß der Einstauchung und einer eventuellen Gelenkstufe. Mildere Formen werden früh-funktionell behandelt, das heißt nach einer Immobilisierung in einer Oberarmgipsschiene für drei Wochen, erfolgt eine krankengymnastische Übungsbehandlung ohne weitere Ruhigstellung.

Eine Eigenart des Ellenbogengelenks stellt seine Neigung zu posttraumatischen Einsteifungen durch Kapselschrumpfung dar.